Aus dieser Philosophie heraus entstand 1970 das erste Allradmodell von Suzuki – der Beginn einer 4x4-Geschichte, die bis heute unter dem Namen ALLGRIP weiterlebt.
Über nahezu ein halbes Jahrhundert hinweg hat Suzuki seine Allradtechnologie kontinuierlich weiterentwickelt: um neue Wege zu eröffnen, den Aktionsradius zu vergrössern und unter unterschiedlichsten Bedingungen ein souveränes Fahrgefühl zu vermitteln.
So unterschiedlich die Anforderungen, Orte und Zeiten auch waren – Suzuki hat seine 4x4-Technologie immer wieder darauf abgestimmt.
Heute vereint ALLGRIP diese Erfahrung, diese Leidenschaft und das über Jahrzehnte gewachsene technische Know-how in einer modernen Generation von Allradsystemen.
Der erste Suzuki 4x4 war zugleich das erste in Serie produzierte Allradfahrzeug in Japans heimischer Minicar-Klasse. Die Entwicklung begann 1968, bereits 1970 kam Suzukis erster leichter 4x4 auf den Markt – mit gerade einmal drei Sitzplätzen.
Um die strengen Vorgaben für die Aussenabmessungen dieser Fahrzeugklasse einzuhalten, wurde das Reserverad hinter dem Beifahrersitz untergebracht.
Konsequent auf Funktion ausgelegt, verfügte das kompakte Leichtgewicht über einfache Stofftüren mit Reissverschluss und Blattfedern, die auch grössere Lasten zuverlässig bewältigten. Mit nur 600 Kilogramm Gewicht und einem Radstand von 1’930 Millimetern war der kleine 4x4 ausgesprochen kompakt. Ein separater Leiterrahmen ermöglichte zudem den Einsatz besonders leichter Karosserieteile.
Angetrieben wurde der erste LJ von einem neu entwickelten, luftgekühlten Zweizylinder-Zweitaktmotor. Aus gerade einmal 360 cm³ Hubraum schöpfte er 25 PS.
Der LJ10 feierte auf dem japanischen Heimatmarkt erste Erfolge. Doch Suzuki wusste: In Ländern ohne die spezielle japanische Minicar-Klasse brauchte es mehr Leistung – und damit einen grösseren Motor.
Australien bot dafür die ideale Bühne. Für den Export dorthin erhielt der LJ50 einen wassergekühlten Dreizylinder-Zweitaktmotor mit 550 cm³ Hubraum, der spürbar mehr Leistung zur Verfügung stellte.
Auch das Reserverad wechselte seinen Platz: Es wanderte nach aussen an das Fahrzeugheck. Dadurch entstand im Innenraum Platz für zwei zusätzliche, einander gegenüberliegende Rücksitze.
In Australien war der LJ50 sowohl mit Hardtop als auch mit Softtop erhältlich. Schon bald machte er sich dort einen Namen als unkomplizierter, unterhaltsamer 4x4, der nahezu überall hinkam.
Mit dem LJ80 entwickelte Suzuki das ursprünglich als reines Nutzfahrzeug konzipierte 4x4-Konzept konsequent weiter – hin zu mehr Komfort, Stil und Alltagstauglichkeit.
Optisch blieb der LJ80 seiner Linie treu. Grössere vordere Radausschnitte und ausgestellte hintere Radläufe verliehen ihm jedoch einen markanteren und moderneren Auftritt.
Die Motorhaube wurde – wie schon bei den früheren LJ-Modellen – weiterhin von zwei Federklammern gehalten. Sie fiel nun etwas höher aus, denn darunter verbarg sich die wichtigste Neuerung: ein neuer Motor.
Zum Einsatz kam ein wassergekühlter Vierzylinder-Viertaktmotor mit 800 cm³ Hubraum und 41 PS.
In Australien, wo der LJ80 1978 auf den Markt kam, verkaufte er sich erfolgreich. Doch das war erst der Anfang. Im selben Jahr wurde das Modell zunächst in die Niederlande und anschliessend in weitere europäische Länder exportiert.
Damit half der LJ80, ein völlig neues Fahrzeugsegment zu schaffen und nachhaltig zu etablieren: kompakte 4x4-Freizeitfahrzeuge, die Geländegängigkeit mit Fahrspass und einem zunehmend lifestyle-orientierten Charakter verbanden.
1981 setzte Suzuki seinen Erfolgskurs auf dem japanischen Heimatmarkt fort. Den entscheidenden Schritt auf die internationalen Märkte machte die Marke jedoch mit dem Export des SJ410.
Der kompakte 4x4 präsentierte sich mit einem vollständig neuen Design und setzte zugleich ein modisches Statement. Seinen Wurzeln als robustes Nutzfahrzeug blieb er dennoch treu: Die Blattfederung wurde beibehalten, am Heck jedoch mit Gasdruckstossdämpfern komfortabler abgestimmt. Verbesserte Böschungswinkel sorgten zudem für noch mehr Souveränität abseits befestigter Strassen.
Unter der neu gestalteten Karosserie mit charakteristisch geneigtem Kühlergrill warteten ein überarbeiteter Innenraum und ein komplett neuer Motor: ein 1,0-Liter-Vierzylinder-Viertakter mit 45 PS.
Die Kombination aus separatem Leiterrahmen, kompakten Abmessungen und stärkerem Motor machte den SJ410 im Gelände zu einem echten Überraschungstalent. Gleichzeitig trug er entscheidend dazu bei, das noch junge Segment der Freizeit-4x4 weiter auszubauen und international zu etablieren.
Mit dem SJ413 brachte Suzuki eine weiterentwickelte Version der SJ-Baureihe auf den Markt. Wie die Modellbezeichnung bereits andeutete, arbeitete unter der Haube nun ein leichter 1,3-Liter-Vierzylindermotor mit 66 PS.
Auch im Innenraum entwickelte sich der SJ413 weiter. Suzuki orientierte sich dabei gezielt an den steigenden Ansprüchen der Kundschaft und erhöhte den Komfort spürbar. Dazu gehörte unter anderem ein neues Fünfganggetriebe.
Mit Verkäufen in über 100 Ländern weltweit wurde der SJ413 zu einem echten internationalen Erfolgsmodell und festigte Suzukis Position im Segment der kompakten 4x4-Fahrzeuge.
Mit der Einführung des Vitara schlug Suzuki ein neues Kapitel seiner 4x4-Geschichte auf. Das zunächst als Dreitürer angebotene Modell gewann schnell eine begeisterte Fangemeinde.
Angetrieben wurde der Vitara von einem leichten 1,6-Liter-Motor mit Aluminiumkomponenten. Technisch blieb er ein echter 4x4: mit separatem Stahlrahmen, Fünfganggetriebe, zuschaltbarem Allradantrieb und integriertem Zweigang-Verteilergetriebe.
Gleichzeitig setzte Suzuki neue Massstäbe bei Fahrkomfort und Alltagstauglichkeit. Die Blattfedern der Vorgängermodelle wichen Schraubenfedern an Vorder- und Hinterachse, eine Servolenkung gehörte zur Serienausstattung und auch der Innenraum präsentierte sich deutlich komfortabler – ohne seine funktionale Ausrichtung zu verlieren.
Der dreitürige Vitara war dabei erst der Anfang. Er läutete eine neue Ära ein und prägte einen zunehmend vielseitigen, komfortorientierten Stil des 4x4-Fahrens.
Mit der fünftürigen Version und längerem Radstand wurde die Vitara Baureihe konsequent erweitert. Die Breite blieb unverändert, während der Radstand auf 2’480 Millimeter und die Gesamtlänge auf 4’030 Millimeter anwuchsen.
Parallel entwickelte sich auch die Technik weiter: Einige Modelle erhielten nun eine Einspritzanlage und leisteten 80 PS. Ein Katalysator half dabei, die Emissionen zu reduzieren.
Noch mehr Leistung brachte später die Kombination aus 16-Ventil-Technik und Mehrpunkteinspritzung. Damit stieg die Leistung des fünftürigen Vitara auf 95 PS.
Mehr Beinfreiheit, ein grösserer Gepäckraum und die Option auf ein Automatikgetriebe machten den Vitara noch alltagstauglicher – und öffneten ihn für eine neue, breitere Kundschaft.
Mit dem ersten 2,0-Liter-V6-Motor in einem 4x4 dieser Klasse gewann der fünftürige Vitara nochmals deutlich an Souveränität und Raffinesse.
Der 24-Ventil-Motor mit vier Nockenwellen leistete 134 PS und überzeugte mit einer besonders gleichmässigen Kraftentfaltung. Damit war er der bis dahin leistungsstärkste Vitara.
Passend zum neuen Antrieb wurde auch das Erscheinungsbild weiterentwickelt. Tiefer gezogene Seitenschweller und ausgestellte Radhäuser verliehen dem Vitara einen markanteren Auftritt und schufen Platz für optional erhältliche, breitere Leichtmetallräder.
Auch im Innenraum stieg das Ausstattungsniveau spürbar: Doppelairbags, elektrische Fensterheber und Aussenspiegel sowie eine Zentralverriegelung unterstrichen den Schritt hin zu noch mehr Komfort und Alltagstauglichkeit.
1996 erweiterte Suzuki die Vitara Familie um einen Turbodiesel. Bereits im darauffolgenden Jahr folgte eine Version mit Ladeluftkühlung.
Der 2,0-Liter-Vierzylinder überzeugte mit hoher Durchzugskraft – ideal für anspruchsvolle Passagen abseits befestigter Strassen und zugleich angenehm souverän im Alltag. Dabei verband er seine Vielseitigkeit mit einem vergleichsweise sparsamen Kraftstoffverbrauch.
Mit der Ladeluftkühlung legte der Motor nochmals deutlich zu: Die Leistung stieg um 23 Prozent, das Drehmoment sogar um 29 Prozent.
Kurzer oder langer Radstand, 1,6 oder 2,0 Liter, Benzin oder Diesel, manuell oder automatisch – der Vitara war nun so vielseitig wie die Menschen und Wege, für die er geschaffen wurde. Die Baureihe war komplett.
Mit dem Grand Vitara führte Suzuki seine 4x4-Philosophie konsequent weiter. Technisch, gestalterisch und qualitativ markierte er einen weiteren Schritt in Richtung moderner Lifestyle-Mobilität – und unterstrich zugleich Suzukis Anspruch, eigenständige Fahrzeugkonzepte mit innovativen Ideen zu verbinden.
Sein elegantes Design traf auf robuste Technik: Ein stabiler Leiterrahmen bildete die Basis, dazu kamen kraftvolle Motorisierungen mit 2,5-Liter-V6 oder 2,0-Liter-Vierzylinder. So verband der Grand Vitara souveräne Präsenz mit der Vielseitigkeit, die ein aktiver Lebensstil verlangt.
Auch der Innenraum zeigte sich moderner und hochwertiger, ohne an Funktionalität einzubüssen. Komfort, Flexibilität und Alltagstauglichkeit standen im Mittelpunkt – mit ausreichend Platz für fünf Personen und alles, was unterwegs dazugehört.
Ob in der Stadt, auf langen Strecken oder abseits befestigter Wege: Der Grand Vitara eröffnete neue Möglichkeiten und machte authentisches 4x4-Fahren für noch mehr Menschen erlebbar.
Ausgehend vom SJ30 und seiner Weiterentwicklung zum Samurai schlug Suzuki 1998 mit dem vollständig neu konzipierten Jimny ein neues Kapitel in der Geschichte seiner kompakten 4x4-Modelle auf.
Die umfassende Überarbeitung von Karosserie und Fahrwerk machte den Jimny zum Beginn einer neuen Ära des kompakten Allradfahrens.
Separate Stossdämpfer und Schraubenfedern an der Vorderachse ermöglichten grössere Federwege als bei den bisherigen kompakten Suzuki 4x4-Modellen und sorgten zugleich für ein harmonischeres Ansprechverhalten. Die starre Drei-Lenker-Achskonstruktion mit Schraubenfedern verbesserte zudem Stabilität und Traktion im Gelände – und vermittelte auch bei engagierter Fahrweise ein souveränes, sicheres Fahrgefühl.
Zu den weiteren wegweisenden Neuerungen gehörten ein neu entwickelter Leiterrahmen sowie pneumatisch betätigte Freilaufnaben. Damit konnte während der Fahrt zwischen Zwei- und Vierradantrieb gewechselt werden.
Der Grand Vitara XL-7 wurde für souveränes Fahren auf befestigten Strassen ebenso wie abseits davon entwickelt. Dafür kombinierte Suzuki ein robust ausgelegtes Fahrwerk mit dem Drive Select 4x4-System.
An der Vorderachse sorgte eine unabhängige MacPherson-Federbeinaufhängung mit Domstrebe für hohe Karosseriesteifigkeit und präzises Lenkverhalten. Hinten gewährleistete eine Starrachse mit Fünflenker-Aufhängung stabile Spurtreue und gut kontrollierbares Fahrverhalten.
Gross dimensionierte Reifen mit breiter Aufstandsfläche unterstützten die zuverlässige Traktion auf unterschiedlichsten Untergründen. Das ausgewogene Zusammenspiel von Fahrwerk und Antrieb machte den XL-7 damit zu einem komfortablen Begleiter im Alltag – ohne auf die Geländetauglichkeit zu verzichten, die den Weg auch zu abgelegeneren Zielen offenhielt.
So verband der Grand Vitara XL-7 hohen Reisekomfort und grosszügige Platzverhältnisse für bis zu sieben Personen mit jener praktischen All-Terrain-Kompetenz, die seit jeher zur Suzuki 4x4-DNA gehört.
Der Grand Vitara führte den eigenständigen Charakter der Vitara Baureihe konsequent weiter und entwickelte ihn zugleich deutlich weiter. Damit stärkte er die Position von Suzuki im Segment der sportlich orientierten SUVs.
Breite Spur, ausgestellte Radhäuser und gross dimensionierte Räder verliehen ihm einen dynamischen, kraftvollen und zugleich souveränen Auftritt. Auch der Innenraum griff diesen sportlichen Charakter auf und verband ihn mit einem funktionalen, modernen Ambiente.
Für den Antrieb standen drei Benzinmotoren – 1,6 Liter VVT, 2,0 Liter und 2,7 Liter V6 – sowie ein 1,9-Liter-DDiS-Dieselmotor zur Wahl. Ein integrierter Leiterrahmen sorgte dabei für hohe Karosseriesteifigkeit und eine robuste Basis.
Das 4x4-System mit vier Fahrmodi erlaubte eine gezielte Anpassung an unterschiedlichste Untergründe. Gleichzeitig verband die neu entwickelte Mehrlenker-Hinterachse hohe Geländekompetenz mit spürbar verbesserter Stabilität auf der Strasse.
So präsentierte sich der Grand Vitara als vielseitiger Allrounder – dynamisch im Alltag, souverän auf der Strasse und jederzeit bereit für den Weg darüber hinaus.
2006 brachte Suzuki mit dem SX4 ein Modell auf den Markt, das unter dem Leitgedanken „X-over Revolution“ entwickelt wurde. Im Mittelpunkt stand das elektronisch geregelte Allradsystem i-AWD, das Fahrbahnzustand und Fahrsituation mithilfe verschiedener Sensoren kontinuierlich erfasste.
Über eine elektronisch gesteuerte Lamellenkupplung wurde die Antriebskraft je nach Traktionsbedarf präzise und praktisch verzögerungsfrei an die Hinterräder verteilt. So konnte sich das System flexibel an wechselnde Bedingungen anpassen.
Für unterschiedliche Anforderungen standen drei Fahrmodi zur Wahl: Im 4WD Auto-Modus regelte das System die Kraftverteilung automatisch, im 2WD-Modus wurden ausschliesslich die Vorderräder angetrieben. Für anspruchsvollere Bedingungen stand zusätzlich 4WD Lock zur Verfügung, bei dem das Drehmoment annähernd im Verhältnis 50:50 auf Vorder- und Hinterachse verteilt wurde.
Damit verband der SX4 Effizienz im Alltag mit zusätzlicher Traktion, wenn sie gefragt war – und brachte Suzukis 4x4-Kompetenz in eine neue, moderne Crossover-Ära.
2009 entwickelte Suzuki das i-AWD-System konsequent weiter und setzte die nächste Evolutionsstufe im Kizashi ein. Eine neue vorausschauende Regelung verteilte das Drehmoment bereits an die Hinterräder, bevor überhaupt Schlupf an der Vorderachse entstand – abgestimmt auf Fahrbahnzustand und Fahrweise.
Das Ergebnis war ein spürbar harmonischeres Fahrverhalten: beim Anfahren, beim Beschleunigen und in Kurven.
Zusätzlich kam die Synergetic Vehicle Dynamics Control zum Einsatz. Das System überwachte den Fahrzustand unter anderem mithilfe von Lenkwinkel- und Gierratensensoren und stimmte i-AWD und die elektrische Servolenkung EPS gezielt aufeinander ab.
So verband der Kizashi intelligente Allradtechnik mit hoher Fahrstabilität – und zeigte, dass Suzukis 4x4-Kompetenz längst nicht mehr nur abseits befestigter Wege zu Hause war.
Mit der Einführung des SX4 S-CROSS im Jahr 2013 präsentierte Suzuki die nächste Evolutionsstufe seiner jahrzehntelangen 4x4-Erfahrung: ALLGRIP.
Das System wurde entwickelt, um nicht nur die Allradperformance weiter zu verbessern, sondern zugleich drei Eigenschaften miteinander zu verbinden, die für moderne Mobilität entscheidend sind: Fahrspass, ein souveränes Gefühl von Sicherheit und hohe Effizienz.
Damit wurde 4x4 neu gedacht. Allradantrieb war nicht länger nur für besondere Situationen oder spezielle Einsatzzwecke bestimmt, sondern als vielseitige Technologie für den Alltag – bei unterschiedlichsten Wetterbedingungen und auf verschiedensten Fahrbahnoberflächen.
Mit ALLGRIP machte Suzuki seine 4x4-Kompetenz damit für noch mehr Menschen und noch mehr Situationen erlebbar.
2014 feierte der Vitara auf dem Pariser Autosalon sein Debüt und ergänzte die Modellpalette mit dem bereits im SX4 S-CROSS eingeführten ALLGRIP Allradsystem.
Die moderne 4x4-Technologie verband Fahrspass und ein hohes Mass an Sicherheit mit effizientem Antrieb. Je nach Fahrbahn- und Wetterbedingungen unterstützte ALLGRIP den Vitara dabei, Traktion und Stabilität gezielt bereitzustellen, ohne die Effizienz aus den Augen zu verlieren.
So stand der Vitara für eine neue Form von Freiheit: vielseitig im Alltag, souverän bei wechselnden Bedingungen und bereit für Wege, die über das Gewohnte hinausführen.
Mit nahezu 50 Jahren 4x4-Erfahrung bündelte Suzuki seine Allradkompetenz unter einem Namen: ALLGRIP. Das Ziel war klar – noch mehr Souveränität, Fahrfreude und Freiheit für unterschiedlichste Bedürfnisse und Lebensstile.
Dafür entwickelte Suzuki drei ALLGRIP Varianten:
ALLGRIP AUTO setzt auf ein Allradsystem mit Viskokupplung und sorgt besonders auf rutschigen oder verschneiten Strassen für zusätzliche Sicherheit und Gelassenheit im Alltag.
ALLGRIP SELECT ist das elektronisch geregelte Allradsystem von Suzuki. Über die vier Fahrmodi Auto, Sport, Snow und Lock lässt sich das Fahrzeug gezielt an unterschiedliche Fahrbahn- und Wetterbedingungen anpassen. So verbindet ALLGRIP SELECT Fahrspass, ein souveränes Fahrgefühl und hohe Effizienz.
ALLGRIP PRO richtet sich an alle, die weiter gehen wollen. Das zuschaltbare Allradsystem mit Geländeuntersetzung bietet hohe Offroad-Kompetenz und schafft die Voraussetzungen dafür, neue Wege zu entdecken und auch anspruchsvolles Terrain souverän zu meistern.
Mit ALLGRIP verfolgt Suzuki bis heute ein einfaches Prinzip: Menschen dabei zu unterstützen, ihren Aktionsradius zu erweitern, ihren Alltag vielseitiger zu gestalten und unterwegs mehr Freiheit, Sicherheit und Abenteuer zu erleben.TESETESTETS
2016 brachte Suzuki mit dem Ignis einen besonders kompakten SUV auf den Markt. Sein markantes Design verband typische SUV-Elemente mit hoher Alltagstauglichkeit – ergänzt durch ALLGRIP AUTO mit Grip-Control-Funktion.
Das Allradsystem mit Viskokupplung verteilt bei nachlassender Traktion an den Vorderrädern automatisch Drehmoment an die Hinterachse. Die Grip-Control-Funktion geht noch einen Schritt weiter: Durch gezieltes Abbremsen durchdrehender Räder wird die Antriebskraft auf die Räder mit besserem Grip gelenkt.
So unterstützt der Ignis auch auf rutschigem Untergrund ein kontrolliertes und souveränes Anfahren – und bringt Suzuki 4x4-Kompetenz in ein besonders kompaktes, vielseitiges Format.
2018 wurde der Jimny, eine Ikone der Suzuki 4x4-Geschichte, vollständig neu entwickelt. Dabei blieb er seinem ursprünglichen Konzept treu: ein kleiner, leichter und kompromisslos geländetauglicher 4x4 – konsequent weitergedacht nach fast 50 Jahren Erfahrung.
Mit ALLGRIP PRO, einem zuschaltbaren Allradsystem mit Geländeuntersetzung, bietet der Jimny hohe Offroad-Kompetenz und die nötige Souveränität, um auch anspruchsvolles Terrain sicher zu meistern.
Seine charakteristischen Konstruktionsmerkmale blieben dabei erhalten: der robuste Leiterrahmen, die für die Geländegängigkeit entscheidenden Böschungs- und Rampenwinkel sowie die starre Drei-Lenker-Achskonstruktion mit Schraubenfedern.
So wurde der Jimny funktionaler, praktischer und moderner – ohne jene Eigenschaften zu verlieren, die ihn seit jeher auszeichnen: Authentizität, Robustheit und echte Abenteuerlust.
Mit ALLGRIP-e überträgt Suzuki seine langjährige Allradkompetenz in die vollelektrische Ära. Das System des e VITARA arbeitet mit zwei Elektromotoren, die Vorder- und Hinterachse unabhängig voneinander antreiben und die Antriebskraft präzise an Fahrsituation und Untergrund anpassen.
Dank der schnellen Reaktionsfähigkeit der Elektromotoren kann ALLGRIP-e das Drehmoment besonders fein dosieren. Das verbessert Traktion und Fahrstabilität auf rutschigem, unebenem oder anspruchsvollem Terrain – und sorgt zugleich für ein souveränes, berechenbares Fahrverhalten auf der Strasse.
Mit den Fahrmodi AUTO und TRAIL passt sich das System flexibel an unterschiedlichste Bedingungen an: von nassen oder verschneiten Strassen bis hin zu unbefestigten Wegen und kurvenreichen Strecken.
So verbindet ALLGRIP-e die spezifischen Stärken des elektrischen Antriebs mit jahrzehntelanger Suzuki 4x4-Erfahrung – und schafft die Basis für eine neue Generation elektrischer SUVs: präzise, kontrolliert und bereit für unterschiedlichste Wege.